Sanierung der L 623 nach Wolfartsweier

Der schlechte Zustand der L 623 zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier war für die SPD-Fraktion im Ortschaftsrat der Grund für einen Antrag an die Verwaltung.

Sanierung der L 623 nach Wolfartsweier

Der schlechte Zustand der L 623 zwischen Grünwettersbach und Wolfartsweier war für die SPD-Fraktion im Ortschaftsrat der Grund für einen Antrag an die Verwaltung.

Die „zuständigen“ Stellen sollten veranlasst werden, die Straße auszubessern, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Für Zweiratfahrer, insbesondere für Radfahrer, stellen die Fahrbahnschäden ein Sicherheitsrisiko dar. Denn talwärts fahren die Radler relativ schnell auf der beschädigten (Auto-) Straße und weichen gelegentlich auch den Straßenschäden aus und gefährden dabei nicht nur sich, sondern auch die Pkw-Fahrer.

„Zuständig“ für die Verkehrssicherheit ist die Stadt Karlsruhe, soweit es um den Betrieb und die Unterhaltung der Straße geht. Für eine Sanierung der Straße, die nötig wäre, obliegt dem Land BW die „Straßenbaulast“. Deshalb hat sich unser Landtagsabgeordneter Johannes Stober (SPD) auf Anregung der Wettersbacher SPD-Ortschaftsräte der Sache angenommen und sich mit einer Kleinen Anfrage an die Landesregierung gewandt. Antwort des Innenministers: Die Sanierung der Straße soll bis spätestens 2011 erfolgen. Um eventuell früher Mittel bereitzustellen und die Sanierung zu beschleunigen, hat Johannes Stober zu einem Vor-Ort-Termin gebeten, der am 9. Mai 2008 stattfand; auch die BNN berichteten darüber.

An der Begehung haben außer MdL Johannes Stober teilgenommen: Herr Kirsch, der Leiter des Tiefbauamtes der Stadt sowie Herr Ludwig, Sachgebietsleiter vom Tiefbauamt; Herr Lang, der zuständige Abt.-Leiter beim RegPräs. mit Herrn Hellriegel, der dort für die Finanzen in diesem Bereich zuständig ist; Herr Bühler von der Ortsverwaltung, Frau Stadträtin Elke Ernemann (SPD) sowie vom Ortschaftsrat Frau Beatrix Raviol und Herr Horst Weiland (beide SPD) sowie Herr Claupein (CDU/FW). 

Nach der Begehung/Besichtigung bestand Einigkeit darüber, dass im Interesse der Sicherheit dringender Handlungsbedarf besteht. MdL Stober wird sich im Landtag um entsprechende Mittelzuweisung bemühen und hofft dabei auf die Unterstützung der Regierungsfraktionen von CDU und FDP. Trotz aller Kompetenz-Konflikte wird das Tiefbauamt der Stadt kurzfristig Ausbesserungsarbeiten durchführen, da ein Zuwarten bis zur Sanierung durch das Land nicht zu verantworten ist.

Zu diesen Ausbesserungsarbeiten dürfte auch die Säuberung bzw. die Erneuerung der weißen Trennungslinie zwischen Fahrbahn und Rad-/Gehwegkante gehören, die ebenfalls von der SPD-Fraktion zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beantragt wurde.

Wettersbach, im Mai 2008